Gesungene Gedichte auf Punjabi, Hindi und Urdu
17. März 2010Lesung mit dem deutsch-indischen Berliner Rajvinder Singh in der Erwachsenenbibliothek im Aaltohaus

Am Donnerstag, 25. März um 19.30 Uhr ist der deutsch-indische Berliner Rajvinder Singh zu Gast in der Erwachsenenbibliothek im Aaltohaus.
Die Lesungen des aus Indien stammenden deutschsprachigen Dichters Rajvinder Singh sind immer ein Erlebnis für die Zuhörer. In Wolfsburg wird er sein Publikum auf einer Reise durch seine Poesie, die mittlerweile ein Vierteljahrhundert und elf Gedichtbände auf Deutsch sowie etliche Prosa umfasst, begleiten.
Seine Lyrik ist „hintersinnig, schillernd, philosophisch, voll von Anspielungen und Metaphern“, die er während der Lesung mit kleinen dazugehörenden Geschichten für die Zuhörer kontextualisiert.
Und weil er damals - noch in Indien - für Menschen schrieb, die nicht Lesen und Schreiben konnten, sang er seine Gedichte auf Punjabi, Hindi oder Urdu. Diese Gesänge, die unter die Haut gehen, wird er zwischendurch als Kostprobe auch seinem Wolfsburger Publikum anbieten.
Der Eintritt ist frei
Pressestimmen zu Rajvinder Singhs Lyrik
Eine kleine Auswahl aus über 100 Pressetexten
„Quintessenz aus dem Leben eines Poeten, der ganz in der Sprache lebt und sein Spiel mit den Facetten von Wortbedeutungen treibt“.
Dorothee von Törne, Tagesspiel
„Rajvinder Singh ist vielleicht der letzte Autor Berlins, der … an die Wirkungsmacht der Dichtkunst glaubt. … (Aus) Indien bringt er das nötige Pathos mit…“.
Jörg Magenau, FAZ/Berliner Seiten
„Für ihn lebt Literatur davon, daß sie Anstöße gibt zu andern Denkweisen, Sprachbildern… Hätte Singh nicht auf das Wort ‚Baumwimpern‘ in einem seiner Gedichte bestanden, würde heute noch niemand nach den Wimpern in den Wipfeln suchen“.
Jeanette Otto, Die Zeit







